Kollektiv

LANGENACHTDERKRITIK.CH

Nach dem Auftakt der Langen Nacht der Kritik 2016 in Zürich, findet die Lange Nacht der Kritik dieses Jahr bereits an vier Standorten in der Schweiz statt (Basel, Bern, St.Gallen und Zürich).

In St.Gallen haben die Initiative für den Widerstand gegen die Lange Nacht der Karriere respektive die Ideologien, für welche diese steht, die organisierte Studierendenschaft des Fachbereichs Soziale Arbeit an der FHS St.Gallen (SOSA) sowie die Kriso St.Gallen gemeinsam ergriffen. Dies bedeutet nicht, dass Mitorganisation und Besuch nur Leuten aus der Sozialen Arbeit offen stehen. Im Gegenteil: Wir nutzen die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Studier- und Arbeitsverhältnissen als Gelegenheit, unterschiedliche Studierende und Mitarbeitende sowie weitere Interessierte in den Räumlichkeiten an der FHS bzw. im Palace zusammenzubringen und in einen thematischen Austausch zu treten. Dieser darf selbstverständlich kontrovers geführt werden.

Das Kollektiv zur Langen Nacht der Kritik St.Gallen kann auch wachsen. In diesem Jahr führen wir die Veranstaltung ein erstes Mal durch. Wir hoffen auf Interesse und einen anregenden Abend.

kriso st.gallen

https://www.kriso.ch (st.gallen@kriso.ch)

Die Idee der kriso st.gallen ist es, ein Netzwerk zu schaffen, das Interessierten Raum für kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Verhältnissen bietet, die im Zusammenhang mit der Sozialen Arbeit stehen. Wir verstehen uns als Teil einer bewussten Sozialen Arbeit, die sich für progressive gesellschaftliche und fachliche Entwicklungen einsetzt und sich somit kritisch zu hegemonialen Werten und Normen, Theorien und Praxen, verhält. Als kriso thematisieren wir Herrschaftsverhältnisse und Ungerechtigkeiten und beeinflussen die Deutung sozialer Probleme.

Dies verlangt von uns allen, die eigene Position im Spannungsfeld des systemstabilisierenden Auftrags und dem emanzipatorischen Interesse Sozialer Arbeit kontinuierlich kritisch zu reflektieren. Wir verstehen Soziale Arbeit als politische Arbeit und handeln parteilich mit und für Menschen, die von sozialen Problemen betroffen sind: kriso zielt auf die Überwindung repressiver Verhältnisse. In diesem Sinne ermöglicht kriso Begegnung, Austausch, Vernetzung, Unterstützung und Solidarität.

Im Netzwerk kriso werden aktuelle Themen und Ideen diskutiert und eine kollektive Ausgangslage geschaffen – für konkrete Aktionen und Handlungen in den Praxisorganisationen und in der Öffentlichkeit. Dazu treffen wir uns regelmässig. Wann und wo diese Treffen stattfinden, erfährst du per E-Mail. Es steht frei, in Arbeitsgruppen mitzuwirken, um beispielsweise öffentliche Stellungnahmen zu verfassen, Lesegruppen zu bilden, Fachveranstaltungen und Aktionen zu organisieren. Arbeitsgruppen bieten den Rahmen, sich vertieft mit gewissen Themen und Fragestellungen auseinanderzusetzen und Handlungsspielräume auszuloten. Die kriso wird nicht auf Personen oder Orte festgelegt, sondern es gilt der Grundsatz der kollektiven Verantwortung für Organisation und Kommunikation.

SOSA

http://sosa.sg/ (info@sosa.sg)

SOSA ist die Studierendenorganisation Soziale Arbeit an der FHS St.Gallen. Als solche vertritt sie die Interessen der Studierenden gegenüber der Fachbereichsleitung, sowie der Fachhochschule im Allgemeinen. Finanziert wird die SOSA durch die Mitgliederbeiträge der Studierenden. Die SOSA wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geführt, dem frau und man jederzeit beitreten kann.

Als Vertretung der Studierenden des Fachbereichs Soziale Arbeit an der FHS St. Gallen fungiert die SOSA als Bindeglied zwischen der Studierendenschaft, der Fachbereichsleitung sowie der Fachhochschulleitung. Wir sind offen für Kritik von Seiten der Studierenden und kümmern uns dementsprechend um Räume für Austausch und Dialog. Auch mit der Fachbereichs- sowie der Hochschulleitung pflegen wir einen konstruktiven Dialog. Dennoch setzt die SOSA ihre thematischen Schwerpunkte selbstständig. Im Rahmen des politischen Mandates gehört es zu unseren Aufgaben, Punkte der Sozialen Agenda aufzugreifen und diese zu thematisieren. Wir vertreten die Meinung, dass Themen der Sozialen Arbeit Öffentlichkeit verdienen und nur durch das Thematisieren dieser, ein Dialog entstehen kann (Auszug aus dem Leitbild).

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